Satzung

Satzung RG Bönen-Hacheney e.V.

Stand März 2001

 § 1

 

Name und Sitz des Vereins

1.         Der Verein führt den Namen „Reitgemeinschaft Bönen-Hacheney e.V.".

2.         Der Verein hat seinen Sitz in Bönen-Bramey, Heidestraße 2, und ist im Vereins­register des Amtsgerichtes Unna unter der Nummer VR 549 eingetragen.

 

Der Verein ist Mitglied im Kreisreiterverband Unna-Hamm des Provinzial-verbandes Westfälischer Reit- und Fahrvereine e.V. und dadurch Mitglied des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).

 

Der Verein soll in allen örtlichen Ausschüssen vertreten sein; entsprechende Anträge sind vom Vorstand zu stellen.

 

 

 

 

§ 2

Zweck und Aufgaben des Vereins. Gemeinnützigkeit

 

1.       Der Verein bezweckt

1.1        die Gesundheitsförderung und Leibesertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Reiten, Fahren und Voltigieren;

1.2        die Ausbildung von Reiter, Fahrer und Pferd in allen Disziplinen;

1.3        ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen des Breiten- und Leistungssports aller Disziplinen;

1.4        die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden;

1.5        die Vertretung seiner Mitglieder gegenüber den Behörden Organisationen auf der Ebene der Gemeinde und im Kreisreiterverband;

1.6        die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des Breitensports und die Unterstützung aller Bemühungen zur Pflege der Landschaft und zur Verhütung von Schäden:

1.7       die Mitwirkung bei der Koordinierung aller Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für Pferdesport und Pferdehaltung im Gemeindegebiet:

1.8       die Ausrichtung von Veranstaltungen auf dem Gebiet von Pferdeleistungssport und Pferdewettbewerben und die aktive Teilnahme an diesen Veranstaltungen, sowie die Pflege der Geselligkeit und die Ausrichtung kultureller Veranstaltungen.

 

2.         Durch die Erfüllung seiner Aufgaben verfolgt der Verein selbstlos, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der § 51 bis 68 der Abgaben­ordnung; er enthält sich jeder parteipolitischen und konfessionellen Tätigkeit.

3.         Der Verein verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Er enthält sich jeder eigenwirtschaftlichen Tätigkeit.

4.         Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

5.         Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

6.         Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vermögen des Vereins nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden (vgl. § 12).

 

 

 

 

§ 3

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.      Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und Personen­vereinigungen werden. Die Mitgliedschaft wird durch Beitrittserklärung und deren Annahme erworben. Die schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten; bei Kindern und Jugendlichen bedarf sie der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Personen, die bereits einem Reit- und Fahrverein angehören, müssen eine Erklärung über die Stamm-Mitgliedschaft im Sinne der LPO hinzufügen. Änderungen in der Stamm-Mitgliedschaft sind dem Verein unverzüglich mitzuteilen.

 

Ein Anspruch, als Mitglied in den Verein aufgenommen zu werden, besteht grund­sätzlich nicht. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Ablehnung kann die Entscheidung der Mitgliederversammlung gefordert werden.



2.         Personen, die den Verein uneigennützig bei der Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben persönlich, finanziell und materiell zu unterstützen bereit sind, können vom Vorstand als fördernde Mitglieder aufgenommen werden.

3.         Die Mitgliederversammlung kann verdienten Mitgliedern und anderen Persönlich­keiten, die den Reit- und Fahrsport und die Vereinsarbeit wesentlich gefördert haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Mitgliedsbeiträge sind von Ehrenmitgliedern nicht zu erheben.

4.         Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwerfen sich die Mitglieder den Satzungen und Ordnungen des Kreisreiterverbandes, des Regionalverbandes, des Landesverbandes und der FN sowie den Bestimmungen dieser Vereinsatzung, der Jugendordnung und der Betriebs- und Reitordnung.

 

 

 

 

§ 3 a

Verpflichtung gegenüber dem Pferd

 

1.       Die Mitglieder sind hinsichtlich der ihnen anvertrauten Pferde verpflichtet, stets
die Grundsätze des Tierschutzes zu beachten, insbesondere

1.1       die Pferde ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen zu ernähren, zu pflegen und Verhaltens- und tierschutzgerecht unterzubringen,

1.2       den Pferden ausreichend Bewegung zu ermöglichen,

1.3       die Grundsätze Verhaltens- und tierschutzgerechter Pferdeausbildung zu wahren, d.h., ein Pferd nicht unreiterlich zu behandeln, z.B. zu quälen, zu misshandeln oder unzulänglich zu transportieren.

 

2.         Auf Turnieren unterwerfen sich die Mitglieder der Leistungs-Prüfungsordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einschließlich ihrer Rechts­ordnung. Verstöße gegen die dort aufgeführten Verhaltensregeln (§ 920 LPO) können gem. § 921 LPO mit Verwarnung, Geldbußen und/oder Sperren geahndet werden. Außerdem können dem Mitglied die Kosten des Verfahrens auferlegt und die Entscheidung veröffentlich werden.

3.         Verstöße gegen das Wohl des Pferdes können durch LPO-Ordnungsmaßnahmen auch geahndet werden, wenn sie sich außerhalb des Turnierbetriebes ereignen.



§ 4

Beendigung der Mitgliedschaft

1.            Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2.            bi0 Mitgliedschaft endet mit dem Ablauf des Geschäftsjahres, wenn 4m Mitglied sie bis zum 15. November des Jahres schriftlich kündigt (Austritt).

3.            Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

 

3.1        gegen die Satzung oder gegen satzungsgemäße Beschlüsse verstößt, das Vereins­interesse schädigt oder ernsthaft gefährdet, oder sich eines unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens schuldig macht;

3.2        gegen § 3 a (Verpflichtung gegenüber dem Pferd) verstößt;

3.3        seiner Beitragspflicht trotz Mahnung länger als 6 Monate nicht nachkommt.

 

4.       Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand -nach vorheriger Anhörung- mit
2/3 Mehrheit seiner anwesenden Mitglieder. Das ausgeschlossene Mitglied kann
den Ausschluss binnen vier Wochen durch schriftlich begründete Beschwerde
anfechten, über die die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit
entscheidet. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

 

5.      Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche des Mitgliedes dem Verein gegenüber. Das Ausscheiden aus dem Verein entbindet das Mitglied nicht von zu diesem Zeitpunkt bestehenden Zahlungsverpflichtungen.

 

 

 

 

§5

Geschäftsjahr und Beiträge

1.         Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2.         Beiträge, Aufnahmegelder und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

3.         Beiträge sind im Voraus zu zahlen. Soweit die Mitgliederversammlung keine Entscheidung getroffen hat, wird die Zahlungsweise von Beiträgen, Aufnahmegeldern und Umlagen durch den Vorstand bestimmt.



§ 6 Organe

 

1.       Die Organe des Vereins sind

2.       die Mitgliederversammlung

3.       der Vorstand und

4.       die Jugendversammlung.

 

 

 

§ 7

Mitliederversammlung

1.         Im ersten Vierteljahr eines jeden Jahres findet eine ordentliche Mitglieder­versammlung statt. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitglieder­versammlung einberufen; er muss dies tun, wenn es von mindestens 1/3 der Mitglieder unter Angabe von Gründen schriftlich beim Vorstand beantragt wird.

2.         Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Vertreter durch Einladung an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

 

Zwischen dem Tage der Einberufung und dem Versammlungstage müssen zwei Wochen liegen.

 

Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch öffentliche Bekanntgabe (Aushang) an der Vereinstafel in der Vereinsreithalle und zusätzlich durch normalen Brief.

3.         Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

4.         Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 1 Woche vor dem Versammlungstage schriftlich beim Vorstand einzureichen.

 

Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn die Mitgliederversammlung dies mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschließt.



5.         Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Soweit dir Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet die einfache Mehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

6.         Wahlen erfolgen durch Handzeichen, auf Antrag von 1/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.

 

Erhält keiner der Kandidaten die Mehrheit, findet zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen eine Stichwahl statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzenden zu ziehende Los.

 

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist stimmberechtigt jedes persönlich anwesende Vereinsmitglied mit einer Stimme. Stimmübertragung ist nicht zulässig.

7.         Das passive Wahlrecht beginnt vom vollendeten 21. Lebensjahr an, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Jugendliche und Kinder haben kein Stimmrecht, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

8.         Bei der Wahl der Jugendvertreter haben alle Mitglieder des Vereins vom 12. bis 21. Lebensjahr Stimmrecht.

 

Als Jugendvertreter können Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an gewählt werden.

9.         Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die die Beschlüsse im Wortlaut und die Ergebnisse von Wahlen verzeichnen muss. Sie ist vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben.

 

 

 

 

§8

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung entscheidet über

1.         die Wahl des Vorstandes,

2.         die Wahl von 2 Kassen- und Rechnungsprüfern,

3.         die Jahresrechnung,

4.         die Entlastung des Vorstandes,

5.         die Beiträge, Aufnahmegelder und Umlagen,

6.         Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins und

7.         die Änderung nach § 3 Abs. 1, letzter Satz, Absatz 3 und § 7 Abs. 4 dieser Satzung.

 

Beschlüsse über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

 

 

 

§ 9

Vorstand

1.         Der Verein wird vom Vorstand geleitet.

2.         Dem Vorstand gehören an

 2.1        der Vorsitzende,

2.2        der stellvertretende Vorsitzende (2. Vorsitzende),

2.3        der Geschäftsführer,

2.4        der stellvertretende Geschäftsführer,

2.5        der Schatzmeister,

2.6        der stellvertretende Schatzmeister,

2.7        der Schriftführer,

2.8        der Jugendwart (gem. Jugendordnung),

2.9        der Pressewart,

2.10      der Aktiven Sprecher,

2.11      bis zu 4 weitere Mitglieder.



3.         Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Schatzmeister (gem. Mitgliederversammlung vom 02.03.2001, eingetragen am 06.05.2002). Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden zur Vertretung befugt.

4.                    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während seiner Amtszeit aus, ist von der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl durchzuführen. Scheiden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende während ihrer Amtszeit aus, ist innerhalb von 2 Monaten die Mitgliederversammlung einzuberufen, die die Ergänzungswahl durchführt. Bis zur Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt.

5.         Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

6.         Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die die Gegenstände der Beratungen und Beschlüsse verzeichnen muss, sie ist vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

 

 

 

 

§ 10

Aufgaben des Vorstandes

1.1 Der Vorstand entscheidet über

1.2 Die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse;

1.3 Die Erfüllung aller dem Verein gestellten Aufgaben, soweit die Entscheidung nicht der                       Mitgliederversammlung nach dieser Satzung vorbehalten ist, und

1.4 Die Führung der laufenden Geschäfte.

 

2.      Zur Durchführung der Satzung und seiner Aufgaben darf der Vorstand mit einer
2/3 Mehrheit seiner Mitglieder mit rechtsverbindlichem Charakter für alle
Vereinsmitglieder eine Geschäfts- und Finanzordnung sowie eine Benutzungs-
ordnung der Vereinssportstätten und eine Ordnung beschließen, die die er-
förderlichen Maßnahmen zum Erhalt und zur Pflege der Vereinsanlage



(Verpflichtung der aktiven Vereinsmitglieder zur Leistung von Arbeitsstunden und deren Ersatzvornahme durch Zahlung eines Entgelts) regelt. Die Mitgliederversammlung muss der letztgenannten Ordnung zustimmen.

 

 

 

 

§ 11

Jugendversammlunq

 

Die Vereinsjugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Jugendordnung selbständig.

Sie entscheidet über die Verwendung der ihrer zufließenden Mittel.

Alles Nähere regelt die Jugendordnung, die Bestandteil der Satzung ist.

 

 

 

§ 12

Auflösung des Vereins

1.               Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitglieder­versammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.

2.               Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an den Landesverband, der es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der in § 2 Abs. 1 dieser Satzung genannten Aufgaben zu verwenden hat.

 

Bönen, den 10. Oktober 1997

 

Unterschriften von

 

Klaus Glaser                          Franz-Josef Böcker                                 Simone Böcker


1. Vorsitzender                       2. Vorsitzender Schriftführerin



Jugendordnung

 

§ 1

Name und Mitgliedschaft

Mitglieder der Jugendabteilung sind alle jugendlichen Mitglieder der RG Bönen-Hacheney, die noch keine 21 Jahre alt sind, sowie die von der Vereinsjugendversammlung gewählten Mitglieder des Vereins.

 

 

 

 

§2

Zweck und Aufgaben

1.               Die Förderung des Jugendreitsports in allen Disziplinen.

2.               Die Charakterbildung durch Pflege des Gemeinschaftssinnes unter den Jugendlichen, die Erziehung zu sportlichem Verhalten.

3.               Förderung von Freizeitbeschäftigung.

4.               Pflege des von ihr benutzten Sportmaterials und der Pferde.

5.               Sie bekennt sich zur freundschaftlichen Zusammenarbeit mit allen Jugend­verbänden zur Lösung gemeinsamer Aufgaben. Sie ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

6.               Die Reiterjugend der RG Bönen-Hacheney führt und verwaltet sich selbständig und entscheidet über ihre zufließenden Mittel in eigener Zuständigkeit.

 

 

 

§ 3 Organe

Organe der Vereinsjugend sind:

1.         die Vereinsjugendversammlung (VJV)

2.         der Vereinsjugendausschuss (VJA)



§ 4

Vereinsjugendversammlung

Die Vereinsjugendversammlung ist das oberste Organ der Jugend der RG Bönen-Hacheney e.V.. Die ordentliche Vereinsjugendversammlung der RG Bönen-Hacheney e.V. findet jährlich vor der Jahreshauptversammlung der RG Bönen-Hacheney e.V. statt. Sie wird zwei Wochen vorher von dem (der) Vereinsjugendwart(in) einberufen. Auf Antrag der Mehrheit der Stimmen des Vereinsjugendausschusses muss eine außerordentliche Vereinsjugendversammlung innerhalb von 2 Wochen mit einer Ladungsfrist von sieben Tagen einberufen werden. Der (die) Vereinsjugendwart(in) ist jederzeit berechtigt, eine außer-ordentliche Vereinsjugendversammlung einzuberufen. Bei Abstimmung und Wahlen genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Stimmberechtigt sind alle Jugendlichen (siehe §1 dieser Ordnung).

An der Vereinsjugendversammlung nehmen alle Jugendlichen sowie die Mitglieder des Vereinsjugendausschusses stimmberechtigt teil. Darüber hinaus ist der Vereinsvorstand teilnähme- und diskussionsberechtigt.

Der Vereins Jugendausschuss erstattet der Vereinsjugendversammlung den Tätigkeits­bereich; außerdem werden in der Vereinsjugendversammlung die anfallenden Aufgaben besprochen, die Richtlinien hierfür festgelegt und über vorliegende Anträge Beschlüsse gefasst. Die Wahl des Vereinsjugendausschusses (siehe § 5) erfolgt in der Vereins­jugendversammlung. Jedoch muss der (die) Vereinsjugendwart(in) von der Haupt­versammlung bestätigt werden.

 

 

 

 

§ 5

Vereinsjuqendausschuss

Der Vereinsjugendausschuss ist das Arbeitsorgan der Vereinsjugend. Er erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung dieser Vereinsjugendordnung sowie Beschlüsse der Vereinsjugendversammlung. Der Vereinsjugendausschuss ist für seine Beschlüsse der Vereinsjugend und dem Vorstand des Vereins verantwortlich.

 

Zum Vereinsjugendausschuss gehören:

1.         der (die) Vereins Jugend war t(in)

2.         der (die) stellvertretende Vereinsjugendwart(in)

3.         der (die) Kassier er (in)

4.         der (die) Jugendsprecher(in)

5.         der (die) stellvertretende Jugendsprecher(in)

6.         bis zu 2 Beisitzer



 



Bei den Wahlen haben alle Mitglieder vom 12. bis zum 21. Lebensjahr Stimmrecht. Als Jugendsprecher(in) können erst Mitglieder vom vollendeten 16. bis zum vollendeten 21. Lebensjahr gewählt werden (vergl. § 6.2 der Satzung). Vereinsjugendwart(in), stellvertretende(r) Vereinsjugendwart und Kassierer(in) können erst vom vollendeten 18. Lebensjahr an gewählt werden.



Der Vereins Jugendausschuss ist zuständig für die Jugendangelegenheiten im Verein, die die gesamte Vereinsjugend berühren. Der (die) Jugendwart(in) im Verein vertritt die Interessen der Vereinsjugend nach innen und außen. Der Vereinsjugendwart(in) ist Mitglied des Vereinsvorstandes. Die Sitzungen des Vereinsjugendausschusses finden nach Bedarf statt. Sie werden von dem (der) Vereinsjugendwart(in) einberufen. An den Sitzungen des Vereinsjugendausschusses kann der Vorstand des Vereins teilnehmen.



In den Vereins Jugendausschuss ist jedes Vereinsmitglied wählbar. Die Mitglieder des Vereinsjugendausschusses werden von der Vereinsjugendversammlung für zwei Jahre gewählt und bleiben bis zur Neuwahl des Vereinsjugendausschusses im Amt, allerdings können die Vereinsjugendausschussmitglieder bei Nichterfüllung ihrer Pflichten auf Antrag der Mehrheit der Jugendlichen vorzeitig ihres Amtes enthoben werden.,



 



 



 



§6



Jugendordnungsänderung



Änderungen der Vereinsjugendordnung können nur von der ordentlichen Vereinsjugend­versammlung oder einer speziell zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vereinsjugendversammlung beschlossen werden. Sie bedürfen der Zustimmung von mindestens 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten. Von der Vereinsjugendversammlung beschlossene Änderungen der Jugendordnung bedürfen anschließend ebenfalls mit 2/3 Mehrheit der Genehmigung durch dir Mitgliederversammlung.



 



 



§7Sitzungen



Über die Sitzungen der Vereinsjugendversammlungen und des Vereinsjugendausschusses ist ein Protokoll zu führen. Ein Exemplar ist dem Verein zuzuleiten. Die vorstehende Satzung und Jugendordnung wurde von der Mitgliederversammlung sowie der Jugendversammlung genehmigt.



 



Bönen, den 19.02.1993



 



Theo Schlummer                      Herbert Krollmann



1. Vorsitzender Geschäftsführer